Herkunft

  

Die Herkunft wildlebender Chinchillas liegt in der gigantischen Bergwelt der Anden, in Chile, Peru, Bolivien und Argentinien - hier sind sie teils noch heute in Schutzreservaten zu Hause. In diesem kargen Gebiet leben Chinchillas in Felsspalten und Höhlen, unter extremen klimatischen Bedingungen. Sie sind dort starken Temperaturschwankungen, lange Trockenperioden sowie geringe Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Sie ernähren sich unter anderem von so genannten Puyas, eine Pflanzenart, die ihnen auch als Schutz, Wasser und Nährstoffquelle dient. Aber auch diverse Büsche oder Gräser dienen den Wildchinchillas als Nahrung (siehe hierzu Wildchinchilla Nahrung).

Spanier gaben den Tieren ihren Namen "Chinchillas",  benannt nach dem Namen der Ureinwohner jeder Gegenden, den Chinchas Indianern. Die Indianer schätzten die Tiere sehr,  so dienten ihnen die Felle der Chinchillas aus Unterlage zu Schlafen, das geschorenen Haar wurde verwebt und auch das Fleisch war schmackhaft.

 

Feinde:

Zu den natürlichen Feinden der Wildchinchillas in den Reservaten gehört der Fuchs und leider immer noch der Mensch. Zum Glück gibt es heute Organisationen, welche die Chinchillas schützen um ihre Art nicht völlig von der Erde verschwinden zu lassen.