Lebensraum

Der Lebensraum der Chinchillas

 

Die Chinchillas leben in Südamerika. Man unterscheidet bei den Chinchillas die im Flachland lebende Art Viscacha, den in den Anden lebende Art Bergviscachas und den eigentlichen Chinchilla - Chinchilla lanigera (Langschwanz-Chinchilla) - Chinchilla brevicaudata (Kurzschwanz-Chinchilla).   Chinchillas gehören zu der Gattung der Nagetiere. Sie sind mit den Stachelschweinen und Meerschweinchen verwandt.   In den Anden leben die Chinchillas in einer Höhe von 2.500 - 3.500 m. Sie haben aber auch die Fähigkeit auf 6.000 m zu leben. Chinchillas teilen sich Ihren Lebensraum meist mit Chinchillaratten oder Degus. Sie sind Bodenbewohner und leben zwischen Felsspalten und Höhlen, sowie in Kakteenwälder die sie vor ihren Feinden schützen.   Man geht davon aus, das das Wort Chinchilla  entweder aus der Inkasprache oder von den südamerikanischen Ureinwohnern stammt. Die Chinchillas waren bei den südamerikanischen Indianern nicht nur wegen ihren schönen Pelzes beliebt, sondern auch wegen ihren genießbaren Fleisches. Erst als die Europäer kamen, die die Chinchillas am Anfang noch (Hasenmaus) nannten, entstand die Jagd auf die Pelze.  

Das Kurzschwanz-Chinchilla lebt in den Anden Westargentiniens und Boliviens in ca. 2.500 bis 4.000 m Höhe, und gilt vom Aussterben bedroht. Das Langschwanz-Chinchilla lebt in Chile und bewohnt dort Küstenkordilleren in Höhenlagen von ca. 3.000 m. Bis zu den 70er Jahren galt es als Ausgestorben, bis einzelne Exemplare in freier Natur wieder entdeckt wurden.  Das Königs-Chinchilla gilt als Ausgerottet und lebte in einer Höhe von 3.000 m bis 4.000 m in Peru und Nordchile. Sein Pelz war so seidig, dass es extremer Bejagung ausgesetzt war.   Heute gibt es zum Glück Schutzreservate die das Überleben der Chinchillas in freier Natur sichern.

So traurig wie es ist, ist das Chinchilla immer noch vom Aussterben bedroht!!!!