Chinchilla Lexikon
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Zwangsernährung

Critical Care

Details
Geschrieben von: Sven Schröder
Kategorie: Zwangsernährung
Veröffentlicht: 03. November 2011
Zugriffe: 6721

Critical Care

 Oxbow Critical Care

Inhaltsstoffe

Rohprotein  
16%
Rohfett  
3%
Rohfaser  
23%
Rohasche  
5,7%
Calcium  
0,6%
Phosphor  
0,3%
Vitamin A IE/kg
20.000
Vitamin D3 IE/kg
800
Vitamin E mg/kg
140
Vitamin C mg/kg
10.000
Kupfer mg/kg
5

 








 
 
 
 
 
 
 
 
 

Handels Größen:
Beutel mit 141 g und 454 g Pulver. ebenfalls sind Dosen erhältlich


Aus der Produktinformation:
A. Albrecht GmbH + Co. KG Veterinär-medizinische Erzeugnisse 88326 Aulendorf

  

Anwendung

Die vorübergehende Fütterung von Critical Care empfiehlt sich besonders bei Appetitmangel oder bei schlechtem Ernährungszustand. Critical Care enthält strukturierte Ballaststoffe und hochwertiges Protein auf der Basis von Timothee-Gras. Das schmackhafte Critical Care fördert die physiologische Verdauung bei kleinen Pflanzenfressern.

 

Zusammensetzung

( Oxbow Critical Care Zusammensetzung )

  • Vitamin A 12.000 IE
  • Vitamin C 10.000 mg
  • Vitamin D3 660 IE
  • Vitamin E (Alpa-Tocopherolacetat) 110 mg
  • Vitamin B12 13 mg
  • Kupfer 5 mg

Timothy- Grasmehl, Sojaschalen (aus genetisch verändertem Soja), Weizenkeime, Haferschälkleie, Weizenfuttermehl, Sojaproteinkonzentrat (aus genetisch verändertem Soja), Kochsalz, Melasse, Hefen, Öle, Vitamin-, Spurenelementvormischung.

 

Inhaltsstoffe

Rohprotein 16,0%; Rohfett 3,0%; Rohfaser 23,0%; Calcium 0,6%; Phosphor 0,3%; Rohasche 10,0%

 

Fütterungsempfehlung

Beutel vor Zubereitung gut schütteln. Pflanzenfressende Säuger erhalten täglich 15 g Critical Care-Schrot (3 Esslöffel) pro kg Körpergewicht. Rühren sie 1 Volumenteil Critical Care in etwa 2 Volumenteile warmes Wasser, bis ein fütterungsfertiger Brei in der gewünschten Konsistenz entsteht. Diese Menge wird aufgeteilt auf 4 bis 6 Mahlzeiten. Ideal ist die frische Zubereitung zu jeder Mahlzeit. Wasser sollte für das Tier jederzeit erreichbar sein.

Falls Ihr Tier wenig Appetit hat oder die Nahrungsaufnahme krankheitsbedingt gestört ist, kann Critical Care mit einer speziellen Spritze (Oralspritze) zwischen die Lippen verabreicht werden.

Mit Wasser zubereitet ist Critical Care bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagerfähig.

Ausführlichere Zubereitung zur Zwangsernährung - hier klicken -

Hersteller

Oxbow Animal Health 29012 Mill Road Murdock, NE 68407 USA

 

Zubereitung für Chinchillas speziel

Es gibt viele Meinungen und Erfahrungen wie Critical Care Zubereitet wird.

Persönliche Erfahrung

Critical Care warm zubereiten, leicht abkühlen lassen und dickflüssig ( breiige Konsistenz ) anrichten. Ist Critical Care zu flüssig verweigern Chinchillas die Verabreichung. Bei einem 500g Chinchillas sollten 3-4 Pipetten voll ( also ca. 9-12ml ) gegeben werden, dies alle 3-4 Stunden wiederholen. Vorsichtig bei Zwangsernährung! Nicht mehr als 4 Pipetten geben. Wiederholung der Fütterung erst nach 4 Stunden. ( Nachts füttern wir so nie )

Wird Critical Care mit Traubenzucker oder BB / BBB ( Bird Bene Bac ) gemischt, mögen viele Chinchillas die Mischung nicht mehr. Bei einer solchen Gabe kommt man oft nicht um eine Zwangsgabe Drumherum.

 

Unterschiede zwischen der Amerika und Europa

Scheinbar gibt es unterschiede in der Zusammensetzung von Critical Care Forum's Diskussion auf www.chinchilla-forum-online.de

Unterschiedliche Dosierungsangaben auf der Verpackung

Es gibt scheinbar Unterschiedliche Sorten, den die Dosierungen sind bei mehreren Packungen unterschiedlich.


Critical Care Dose aus den U.S.A dieses mögen Chinchillas lieber als das Deutsche Critical Care - so aus unseren Erfahrungen. 

Chinchilla Zwangsernährung

Details
Geschrieben von: Sven Schröder
Kategorie: Zwangsernährung
Veröffentlicht: 03. November 2011
Zugriffe: 15930

Zwangsernährung

 

Chinchilla Zwangsernährung
Aufpäppeln von schwachen oder kranken Tieren

Wenn ein Chinchilla nicht mehr frißt, muss man schnell handeln und gegebenfalls Zwangsernähren. Das ein Chinchilla nicht mehr frißt kann verschiedene Ursachen haben! Zwangsernähren bedeutet das Chinchilla will auf keinste Weise selber etwas fressen, also nicht zu vergleichen mit einem Chinchilla welches z.B. die Zähne gemacht worden sind. Denn dieses will ja fressen und es wird auch fressen, wenn es Futter gereicht bekommt welches es, dem Umständen entsprechend, fressen kann. Meistens reicht Critical Care anzurühren - ist die Mischung fest genug ( nicht zu dick, nicht zu flüssig ) und wird es in der richtigen Spritze / Pipette gereicht wo eine bestimmte  Größe der Vorderöffnung eingehalten wird, frißt das Tier freiwillig.

 

Wir selbst haben bisher unsere Chinchillas nur mit Critical Care aufgepäppelt oder zwangsernährt. Hier haben wir bisher nur gute Erfahrungen mit gemacht. Der Brei muss allerdings eine gewisse Konsistenz besitzen,  ansonsten wird dieser von den Chinchillas verschmäht. Auch die Pipette oder Spritze muss eine bestimmte Größe besitzen, da der Brei sonst nicht freiwillig genommen wird. Auf dieser Seite möchten wir daher unsere Erfahrungen und Tipps für die richtige Zubereitung Euch wiedergeben.

 

Aufpäppeln

Wenn ein Chinchilla z.B. Zahnprobleme besitzt und daher nichts hartes mehr fressen kann, muss man dieses Tier ernähren. Das Tier frisst oft selbstständig diesen angerührten Critical Care Brei. Wenn das Chinchilla genug hat hört es auf zu fressen, oft dreht es sich einfach um und flitzt davon.

 

Zwangsernährung

Bei Tieren die absolut nichts fressen wollen oder selber können, muss man den Brei ins Chinchilla-Maul einführen. Hierzu füllen wir die Pipette auf und führen diese hinter die Schneidezähne ( dabei muss das Chinchilla gut fixiert sein ). Ist die Pipette ca. 1cm in der Schnute wird diese langsam entleert. Das Chinchilla muss schlucken, sollte der Brei aus der Schnute kommen, sofort aufhören. Das Chinchilla schluckt somit nicht, dies ist aber äußerst selten der Fall.

Eine richtige Zwangsernährung bedarf sehr viel Ruhe und Geduld sowie eine geschickte Hand und einige Übung. Gehen Sie ruhig vor. Je ruhiger Sie sind desto ruhiger ist auch das Tier.

 

 

15-20ml frisst ein Chinchilla mit einem Gewicht von 500 Gramm ungefähr freiwillig.

15ml entspricht ungefähr 8 aufgezogene Pipetten.

 

Zubereitung von Critical Care für Chinchillas

 

  • 20ml Wasser entspricht ca. 20 g
  • 12ml Critical Care entspricht ca. 8 g

 

Je nach Tier kann man lauwarmes Wasser benutzen - einige Tiere mögen den zubereiteten Brei ( wenn dieser kalt ist ) nicht so gerne.

Die Pipette oder die 2ml Spritze kann mit einer handelsüblichen Haushaltsschere oder einen scharfen Teppichmesser abgeschnitten werden. Dies ist wichtig da viele Chinchillas ansonsten den zubereiteten Critical Care Brei nicht zu sich nehmen. Die vordere Öffnung sollte größer als 5mm sein aber wiederrum nicht größer als 8 mm. Bei der Pipette einfach bei der 0,5ml Marke abschneiden, dann ist die Öffnung 7mm groß.

 

Siehe hierzu nachfolgende Abbildungen:

Pipetten und eine Schere
Pipetten und eine Schere

Abgeschnittene Pipette für die Ernährung
Abgeschnittene Pipette für die Ernährung


Durchmesser der Öffnung - Sie darf nicht zu klein und nicht zu groß sein!

Ideal sind 6,5-7,5 mm

Critical Care Trockenmasse & Trinkwasser
Critical Care Trockenmasse & Trinkwasser

richtige Konsistenz des Päppelbreies
richtige Konsistenz des Päppelbreies - Würstchenbildung beim ausdrücken der Pipette

Menge an Critical Care Mahlzeit
Menge an Critical Care Mahlzeit, hiervon verfüttern wir min. 3 am Tag - besser wären weitere Fütterungen.

 

Bei 3 Mahlzeiten dieser Menge bleibt ein um die 500 Gramm wiegendes Chinchilla im Gewichtsgleichgewicht - es nimmt also nicht zu und nicht ab. Sofern dieses Tier nicht Bakterien oder / und Parasiten oder andere Erkrankungen aufweist. Beim Aufpäppeln sagt man das 1/20 des Körpergewichts über den Tag dem Tier zugeführt werden sollte.

 

Warnung

Das Tier ist beim Päppeln möglichst in der natürlichen Lage zu halten. Es darf nicht zu senkrecht gehalten werden und es darf niemals zu viel Brei ins Mäulchen gegeben werden. Nach jedem Schluck ist eine Pause zu machen, damit das Tier atmen kann! Wird zu schnell gepäppelt, wird das Tier falsch gehalten und werden keine Pausen eingehalten, dann kann Futter in die Lungen kommen, dies führt zur Aspirationspneumonie - und nicht selten zum Tod des Tieres!

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