Das Chinchilla
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- Geschrieben von: Sven Schröder
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Süße Haustiere
Süßes Haustier
Chinchillas gelten schon seid einigen Jahren als überaus süße Haustiere. Dadurch das diese Tierart nachtaktiv ist entscheiden sich immer mehr Tierliebhaber für dieses süße Haustier. Chinchillas werden in großen Volieren oder Käfigen gehalten. Sie machen kaum lern und stinken nicht. Auf unserer Chinchilla Informationsseite finden Sie viele nützliche Infos rund um das süße Haustier. Chinchillas sind "süße Haustiere" aber nicht ganz einfach in der Haltung und sollten somit defenitiv nicht für kleine Kinder angeschafft werden. Dennoch werden Chinchillas immer beliebter.... aber wer kann auch solchen süßen Tieren wiederstehen ? Süsse Haustiere zum Knuddeln, jedoch nicht für Kleinkinder!
Chinchillas sind überaus süße Haustiere
Immer mehr Menschen entdecken Chinchillas als "süße Haustiere". Chinchillas galten langezeit als wilde unzähmbare süße Tiere. Heute jedoch gibt es auch Chinchillas die überaus handzahm ist. Welches das Chinchilla immer weiter zum süßesten Tier werden läßt. Leider gibt es auch wie bei vielen anderen Tierarten viele Züchter die einem zahme Tiere anbeiten die jedoch keine sind. Viele davon werden dann in diversen Kleinanzeigern und Foren für wenig Geld angeboten. Lassen Sie besser die Finger davon und suchen sich einen Chinchillazüchter in Ihrer nähe lieber. Chinchillas die gesund und zahm sind kosten bei guten und ehrlichen Züchtern nicht, 10, 29, 30, 40, 50, 60, 70 € sondern werden dort nicht unter 80€ vermittelt. Sollten Sie sich für das süße Haustier dem Chinchilla entschieden haben so besuchen Sie in Ihrer nähe einen Chinchillazüchter und lassen Sie sich von Ihm unverbindlich Informieren. Nehmen Sie auch mal ein süßes Tier von ihm auf die Hand. Zahme Chinchillas bleiben auf Ihrer Hand. Wenn Sie es nicht glauben besuchen Sie unsere Chinchilla Liebhaber Hobbyzucht in NRW. Unsere kompletten abzugebenen Chinchillas sind überaus handzahm und desto trotz zuchttauglich und kern gesund.
Unsere Chinchilla Jungtiere zur Vermittlung
Werbung zum Erhalt der Chinchilla Informationswebseite
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- Geschrieben von: Sven Schröder
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Beliebtestes Haustier das Chinchilla

Beliebtestes Haustier ?
Nein, das Chinchilla ist nicht Deutschlands beliebtestes Haustier aber es wird immer beliebter...
Das immer beliebter werdende Haustier das Nagetier "Chinchilla". Das Chinchilla ist besonders beliebt, wegen seines seidigen und weichen Fells und weil es ein langlebiges nachtaktives Tier ist. Chinchillas sind bei guten Züchtern überaus handzahm so das man sich auch mit den Tieren durchaus mal eschäftigen kann. Erfahren Sie auf unsere Chinchilla Informationsseite vieles rund um das süße Nachtaktive Haustier, welches immer beliebter wird in Deutschland und der Welt.
Mehr über das Nagetiere als Haustier : Das Chinchilla | Herkunft | eigendliche Lebensraum | Besonderheiten | Krankheiten | Chinchillas kaufen | Chinchilla Fotografien

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- Geschrieben von: Chinchilla-Lexikon
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Chinchilla Arten
Es gibt Kurz- und Langschwanz Chinchilla. Diese beiden Arten werden dann wieder in weitere Unterarten eingliedert.
(Seite befindet sich in der Überarbeitung) Stand: 9. September 2011
Gibt es nur zwei Chinchilla Arten oder doch vieleicht drei Arten ?
Alte Chinchilla Arten | Neue Chinchilla Arten ( aktuelle )
Uns bekannte Chinchilla Arten
Chinchilla Arten wie wir Sie aus vielen Chinchilla Fachbüchern kennen:
Chinchilla lanigera | Chinchilla brevicaudata | Königschinchilla
Literatur:
Harry Eckardt (1): Das große Handbuch der Chinchillazucht Verlag Harry Eckardt, Miltenberg/Main, 1. Aufl. 1963, 2. Aufl. 1973
Guido Schweigart: Chinchillas Veterinärmedizinischer Fachverlag Schweigart, Holzwickede, 1. Aufl. 2008
Die Küstenchinchilla ( Chinchilla velligera ) | Bergchinchilla ( Chinchilla boliviana ) | Die Edelchinchilla ( Chinchilla chinchilla )
Literatur:
Prof. Dr. H. Prell (2): Die Chinchilla=Arten - Kurzgefaßte Übersicht der als Chinchilla bezeichneten Edelpelztiere - Deutsche Gesellschaft für Kleintier- und Pelztierzucht G.m.b.H Leipzig 1935
Interessant zu diesem Thema ist auch das Kapitel "Biologie der Chinchillas und ihrer Verwandten" von Edmund Bickel aus "Südamerikanische Chinchillas" 6. Auflage 1983, Albrecht Philler Verlag , Minden
"Als ich im Jahre 1931 Richard GLOECK in seiner Rauchwarengroßhandlung Am Brühl 52, in Leipzig besuchte, hatte ich zum ersten Male Gelegenheit, mehrere Stücke der drei dem Handel bekannten Chinchillafellarten nebeneinander zu sehen. Herr GLOECK, um die Jahrhundertwende als „Chinchilla-König" bekannt, hatte die Freundlichkeit, mir darüber alles Wissenswerte mitzuteilen. Seine großen Erfahrungen und seine umfangreichen Kenntnisse legen es nahe, daß die auf ihnen, beruhende Einteilung und Systematik der Chinchillas Anspruch haben, anerkannt zu werden, auch wenn sie sich nicht ganz mit den bis heute allgemein gültigen wissenschaftlichen Angaben decken. Sie zu überprüfen, ist kaum mehr möglich, weil die Tiere in ihrer Heimat fast ausgerottet sind und damit Material für anatomische Vergleiche nicht mehr in ausreichender Menge zu beschaffen ist. Immerhin wiesen die mir gezeigten Felle so unverkennbar deutliche Unterschiede auf, daß ich zu der Überzeugung gekommen bin, sie beweisen das Vorhandensein von drei zoologischen Arten der Familie. Jede Art hat ihre typische Größe, Haar- und Schweiflänge. Daß es sich bei den heute in Gefangenschaft gezüchteten Chinchilla velligera, genannt lanigera und Chinchilla chinchilla, genannt brevicaudata, um zwei selbständige Arten handelt, ist eindeutig bewiesen. (Die beiden wissenschaftlichen Bezeichnungen lanigera und brevicaudata sind nach dem heute geltenden Stand der Nomenklatur veraltet. Da sie aber in Züchterkreisen der Alten und Neuen Welt allgemein und ausschließlich benutzt werden, wurden sie hier beibehalten, um Mißverständnisse zu vermeiden, s. auch Seite 22-24). Dagegen fehlt dieses Beweismaterial für die größte Art anscheinend völlig. Sie ist wohl mit der von TROUESSART (Berlin 1897) angeführten varietas major Identisch, ist aber in der Ergänzung des von TROUESSART im Jahre 1904 veröffentlichten „Catalogus Mammalium" nicht mehr angeführt. In „Brehms Tierleben" und in anderen Werken werden stets nur die Ch. lanigera und die Ch. brevicaudata erwähnt. Über dieses Thema habe ich bereits in „Der Zoologische Garten" N.F. IV, 1931, S. 63 ff. berichtet. Da kein Einspruch gegen die damals von mir aufgestellte Einteilung erfolgt ist, gebe ich diese nachfolgend wieder und hoffe, es bietet sich vielleicht doch noch einmal eine Möglichkeit, greifbare Beweise für meine Behauptungen zu erbringen."
Quelle: Edmund Bickel "Südamerikanische Chinchillas" 6. Auflage 1983, Albrecht Philler Verlag , Minden
Edmund Bickel verstarb mit fast 82 Jahren am 15. März 1981 im zu Ehren veröffentlichen wir dieses obige"Groß Zitat" aus seinem "Südamerikanische Chinchillas" 6. Auflage 1983 welches im Albrecht Philler Verlag Minden erschienen ist.
Chinchilla Arten Alt
Die Gattung vom Chinchilla wird in drei Arten unterteilt
( alte, uns bekannte, Arten Bezeichnungen )
Chinchilla lanigera

Lanigera - Die Körperlänge der Lanigera beträgt 26 cm und entspricht ungefähr unserem Eichhörnchen. Der Kopf ist zugespitzt, bei seitlicher Betrachtung von den Ohren bis zur Nasenspitze gleichmäßig gewölbt. Die großen dicht behaarten Ohren von 6 cm Länge erscheinen sehr breit und verschmälern sich bis zum abgerundeten Ende. Sie wirken mehr lang als breit. Die Schnurrhaare sind 10 cm lang, die Schwanzlänge beträgt 14 cm, die Fellhaare sind fein und weich. Die Färbung auf der Oberseite ist lichtgrau mit dunkler Sprenkelung. Die Unterseite und die Füße sind schmutzig weiß. Die Haarlänge beträgt 2,5 cm. Das einzelne Haar ist unten dunkelschiefergrau, im letzten Viertel ein wenig aufgehellt, wohingegen die Spitze wieder dunklere Töne aufweist. Der Gesamtfarbton des Tieres erscheint bläulichgrau, die Schwanzbehaarung ist struppig und ca. 4 cm, teilweise sogar 7 cm lang. Die Lanigera besitzt drei Paar Brustwarzen, was auch auf die Brevicaudata sowie die Königs-Chinchilla zutrifft.
Chinchilla lanigera wird in drei Unterformen eingeteilt:
La Plata Typ

Der La Plata Typ besitzt den kräftigsten Knochen -und Muskelbau. Er hat zudem eine sehr bullige und runde Form.
Costina Typ

Vergleicht man die Costina mit der La Plata Art auf den Bildern, so erkennt man deutlich die Unterschiede. Der Körper wirkt schlank und "spitz", die Ohren sind länger und die Tiere wirken keineswegs gedrungen.
Raton Typ

Sämtliche Wildformen des Chinchillas sind durch übermäßige Jagd nahezu ausgestorben. Die Farbe der wilden Chinchillas geht über hellgrau bis dunkelgrau hinüber bis anthrazitfarbenen grau. Die Unterseite dieser Chinchillas sind wesentlich heller, fast weiß.
Chinchilla brevicaudata ( Berg-Chinchilla )

Brevicaudata - Das Brevicaudata, auch Bergchinchilla genannt, hat eine ungefähre Körperlänge von 32 cm. Der Schwanz ist 10 cm lang und hat struppige, bis zu 4 cm lange Haare. Der Kopf ist im Gegensatz zu dem Lanigera deutlich abgestumpft und in Seitenansicht vor den Augen schwach eingesenkt, was durch die Art der Behaarung hervorgerufen wird. Die Ohren sind ausgesprochen rundlich und haben eine Länge von 4 cm. Die Schnurrhaare sind gut 13 cm lang, das Fell sehr fein. Es ist langhaariger als dasjenige der Lanigera. Der Rücken ist lichtgrau mit dunkler Sprenkelung, der Bauch ist hell. Die Haarlänge beträgt 2,5 cm -3 cm. Infolge dieser Ungleichheit ist das Fell für den Handel ungeeignet. Das einzelne Haar ist unten blaugrau, dann hell und endwärts, z.B. auf dem Rücken, wieder dunkel gefärbt. Die Haarspitzen sind blaustichig, sehr oft auch ins bräunliche spielend, und der helle Teil des Haares leicht grau und gelblich getönt.
Königschinchilla
Das Königschinchilla ist die größte unter den drei Chinchillaarten, es hat eine Körperlänge von ca. 38 - 40 cm. Die Ohren wirken etwas abgerundet und sind ca. 4 cm lang. Die Schwanzlänge beträgt etwa 7 cm jedoch wird es infolge der Behaarung länger. Das Fell ist ausgesprochen weich, hellblau mit weißer Bauchseite. Auf dem Rücken erscheint sie silbrig mit schiefergrau untermischt. Unterseite sowie Füße sind weiß. Die Rückenhaare sind am Grund dunkelgrau und besitzen vor der grauschwarzen Spitze einen weißen Gürtel. Der hellere teil des Haares erscheint rein weiß. Der Dunklere ergibt ein sattes Blaugrau, welches teilweise ins Blau übergehen kann. Das Königschinchilla gilt als ausgestorben. Ein ausgestopftes Exemplar findet man im Senckenberg – Museum zu Frankfurt am Main so alte Fachliteratur. Heute weiß man das es sich nicht um ein Königschinchilla handelt.
Angeblich hat der Schwede Martin Nilsson solch ein Königs-Chinchillazuchtpaar besessen, welches ihm innerhalb von 2 Jahren Nachwuchs brachte. Infolge falscher Haltung und falscher Fütterung sind ihm diese Tiere eingegangen. Da Wissenschaftler aber nie Zutritt zu den Tieren bekommen haben, muss man annehmen dass es sich bei den Tieren nicht um Königs-Chinchillas gehandelt hat.
Literatur- sowie Bildquellen:
- "Das große Handbuch der Chinchillazucht" von Dipl.-chem. Harry Eckard ( 1972 ) Verlag Harry Eckardt Miltenberg/Main 2. Auflage 679 Seiten
- "ÉLEVENZ DES CHINCHILLAS" J. JANIN JANIN, Paris 1965 Editions JEP DIFFUSION 250 Seiten
Aktuelle Chinchilla Arten
- Langschwanz-Chinchilla (Chinchilla lanigera)
- Kurzschwanz-Chinchilla (Chinchilla chinchilla, früher Chinchilla brevicaudata)
Literatur: Walker's Mammals of the World von Ronald M. Nowak
Für uns persönlich werden wir weiterhin die 3 Arten verwenden!
Nachfolgend einige Auszüge/Zitate aus Chinchilla Büchern:
Das große Handbuch der Chinchillazucht

Quelle: Das große Handbuch der Chinchillazucht von Harry Eckardt, Verlag Harry Eckardt, Miltenberg/ Main 1963
Die Chinchilla=Arten - Kurzgefaßte Übersicht der als Chinchilla bezeichneten Edelpelztiere
Bislang sind drei Arten von Chinchillas bekannt geworden, nämlich die Küstenchinchilla von der chilenischen Küstenkordillere, die Bergchinchilla von den bolivianisch-argentinischen Binnenkordilleren und die Edelchinchilla von den peruanisch-bolivianischen Kordilleren, welche jede für sich wiederum mehr oder weniger deutlich eine Neigung zur Aufspaltung in verschiedene Rassen erkennen lassen. Die Frage der verwandschaftlichen Beziehungen zwischen den drei Arten kann hier unerörtert bleiben. Jedenfalls besitzen sie alle in gleicher Weise einen Anspruch darauf, als „echte" Chinchillas angesehen zu werden. Es liegt gleichermaßen im Interesse des Rauchwarenhandels und der Edelpelztierzucht, diese Bezeichnung der drei Arten als „Chinchilla" grundsätzlich und in jede m Falle aufrecht zu erhalten, demgegenüber aber jede mißverständliche Verwendung des Namens für andere Pelztierarten als irreführend zu vermeiden.
Quelle: Die Chinchilla=Arten von Prof. Dr. H. Prell, Deutsche Gesellschaft für Kleintier- und Pelztierzucht G.m.b.H., Leipzig 1935 ( Reichs-Zentrale für Pelztier-und Rauchwaren-Forschung, Leipzig - Arbeit Nr. 34
Weitere Literatur
- ACERCA DE LA CLASIFICACION ZOOLOGICA DE LA CHINCHILLA von Rafael Garcia-Mata
- The Chinchilla von Frederico Albert ( Chief of the Experimental Section, Zoology and Botany Ministry of Public Industriey And Works ), Santiago Chile 1900
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- Geschrieben von: Chinchilla-Lexikon
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Herkunft
Die Herkunft wildlebender Chinchillas liegt in der gigantischen Bergwelt der Anden, in Chile, Peru, Bolivien und Argentinien - hier sind sie teils noch heute in Schutzreservaten zu Hause. In diesem kargen Gebiet leben Chinchillas in Felsspalten und Höhlen, unter extremen klimatischen Bedingungen. Sie sind dort starken Temperaturschwankungen, lange Trockenperioden sowie geringe Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Sie ernähren sich unter anderem von so genannten Puyas, eine Pflanzenart, die ihnen auch als Schutz, Wasser und Nährstoffquelle dient. Aber auch diverse Büsche oder Gräser dienen den Wildchinchillas als Nahrung (siehe hierzu Wildchinchilla Nahrung).
Spanier gaben den Tieren ihren Namen "Chinchillas", benannt nach dem Namen der Ureinwohner jeder Gegenden, den Chinchas Indianern. Die Indianer schätzten die Tiere sehr, so dienten ihnen die Felle der Chinchillas aus Unterlage zu Schlafen, das geschorenen Haar wurde verwebt und auch das Fleisch war schmackhaft.
Feinde:
Zu den natürlichen Feinden der Wildchinchillas in den Reservaten gehört der Fuchs und leider immer noch der Mensch. Zum Glück gibt es heute Organisationen, welche die Chinchillas schützen um ihre Art nicht völlig von der Erde verschwinden zu lassen.
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Steckbrief

Steckbrief der Chinchillas
- Lebenserwartung vom Chinchilla : 9 - 16 Jahre, teilweise bis 23 Jahre!
- Schwanzlänge : 15 bis 20 cm
- Chinchilla Gewicht : 400 bis 800g
- Haarlänge : 1,8 bis 3,5 cm
- Ohrlänge : 4 - 6,5 cm
- Geschlechtsreife vom Chinchilla: 4 bis 5 Monaten
- Herzschlag : 100 - 150 pro Minute
- Atemfrequenz : 95 - 170 pro Minute
- Körpertemperatur : 37 - 39 Grad Celsius
- Größe von Chinchillas : 25 bis ca. 35 cm
- Trächtigkeitsdauer : ca. 111 Tage
- Anzahl der Jungen pro Wurf : 1 - 6 ( wobei 2-3 der normal Fall ist )
- Anzahl der Würfe pro Jahr : bis zu 3 Würfe
Literaturquelle: Chinchilla Heimtier und Patient Guido Schweigart Vet special Gustav Fischer Verlag Jena Stuttgart 1995 ISBN 3-334-60957-X 148 Seiten
Herkunft | Lebenserwartung | Körperbau & Aussehen | Fortpflanzung | Ernährung | Haltung
Herkunft
Chinchillas kommen ursprünglich aus Südamerika und leben dort ebenso wie Meerschweinchen in den Anden von Chile, Bolivien, Peru und Argentinien. Dort wartet in einer Höhe von 2.000 bis 4.000 m über dem Meeresspiegel ein regenarmes Klima mit einer geringen Luftfeuchtigkeit auf sie. Es gibt dort sehr starke Temperaturschwankungen und auch Wind ist keine Seltenheit. Da Chinchillas kein wasserabstoßendes und selbst fettendes Fell besitzen, müssen sie regelmäßig Fellpflege betreiben.
Lebenserwartung
Üblicherweise werden Chinchillas 9 bis 16 Jahre alt. Bei einer guten Haltung und der entsprechenden Art können Chinchillas aber auch bis zu 23 Jahre alt werden. Man sollte sich also bewusst machen, dass man über mehrere Jahre eine große Verantwortung trägt.
Körperbau und Aussehen
Chinchillas haben normalerweise eine Schwanzlänge von 15 bis 20 cm, wiegen 400 bis 800 g, haben eine Haarlänge von 1,8 bis 3,5 cm und eine Ohr länge von 1 bis 6,5 cm. Je nach Art können sich diese Angaben unterscheiden.
Auffällig sind Chinchillas vor allem durch ihre großen schwarzen Augen und die großen Ohren. Beides dient dazu, dass sich die Tiere in der Dunkelheit orientieren können. Eigentlich ist das Fell bei jeder Chinchilla Art sehr weich und dicht. Die ursprüngliche Farbe des Fells ist blaugrau, es gibt sie mittlerweile aber auch in anderen Farben. So wurden zum Beispiel schwarze, weiße und blonde Chinchillas gezüchtet.
Fortpflanzung
Die Geschlechtsreife beginnt bei einem Alter von 4 bis 5 Monaten, wobei der Sexualzyklus immer um die 28 Tage dauert. Wenn Chinchillas trächtig sind, dauert es knapp 110 Tage, bis sie den Nachwuchs gebären. Üblich sind 1 bis 4 Babys pro Wurf, im Jahr können Chinchillas bis zu 3 mal werfen.
Ernährung
Das Hauptaugenmerk der Chinchilla Ernährung sollte auf Heu liegen. Außerdem sollte das Nagetier mit speziellen Chinchilla-Pellets gefüttert werden. Ergänzend dazu sollten Blätter, Blüten und Kräuter in getrockneter Form gereicht werden. Da Chinchillas auf frische Produkte sehr empfindlich reagieren, sollte man auch Obst und Gemüse, das man verfüttert, vorher wie die Kräuter trocknen.
Haltung
Chinchillas sind sehr bewegungsfreudig, weswegen der Käfig groß genug sein und sie regelmäßig Auslauf erhalten sollten. Bei der Haltung eines Pärchens sollte der Käfig mindestens 1,50m hoch x 1,00m breit x 0,8m tief sein. Es sollte darauf geachtet werden, dass man Chinchillas niemals alleine hält und ihnen mindestens einen Partner zur Seite stellt.
Unterkategorien
Lebensraum
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Anatomie
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Chinchilla Farben
Chinchilla Farben
Mutationen
Chinchilla Mutationen
Fortpflanzung
Fortpflanzung
Besonderheiten vom Chinchilla
Besonderheiten vom Chinchilla
